Der Eiffelturm

Von Gustav Eiffel zum 100. Jahrestag der französischen Revolution von 1887–1889 erbaut, mussten sich die Pariser erst einmal an dieses Eisenbauwerk gewöhnen. Zwar war der Turm, bis zur Errichtung des Chrysler Buildings, das höchste Bauwerk der Welt, jedoch war er, zumindest aus der damaligen Sicht, keine Schönheit.

Es brauchte einige Jahre, bis man sich mit dem Turm anfreundete und heute ist er aus der Pariser Skyline nicht mehr wegzudenken. Hunderte von Touristen stehen täglich Stunden an um auf den Turm zu kommen.

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Der Aufstieg ist allerdings nichts für Leute mit Höhenangst. Der Aufzug wackelt und quietscht nämlich nicht sehr vertrauenserweckend, der Blick über die Stadt ist es allerdings wert, wenn auch leider ohne Eiffelturm auf den Bildern.

Mit der Métro kann man den Turm ganz einfach erreichen, indem man an der Station Trocadéro aussteigt.

Sacré Coeur

Von hier aus hat man den besten Ausblick auf die Stadt. Sacré Coeur der Name der Kirche, die auf diesem Hügel gelegen ist. Auf den Treppenstufen davor lässt sich der Abend perfekt mit Blick auf die Stadt und begleitet von einem der Zahlreichen Musiker genießen.

Das dazugehörige Viertel ist ebenfalls sehr sehenswert. Hier findet man Künstler ohne Ende, die in den kleinen Gassen Musik spielen oder Bilder verkaufen.

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Mit der Métro am besten an der Station Abbesses oder Anvers aussteigen und direkt mit dem Ticket den Lift benutzen, natürlich nur falls man den steilen Berg nicht laufen will.

Pont neuf

Pont neuf ist der Name der Brücke, die die Île de la Cité mit dem Rest von Paris verbindet. Hier siedelten die ersten Römer in diesem Gebiet und schufen so den Grundstein für die Metropole die wir heute kennen.

Direkt unter der Brücke, am Fluss, starten zahlreiche Bootstouren über die Seine. Sehr schön ist es auch eine davon am späten Nachmittag bis Abend zu machen, da sieht man die Stadt wunderschön beleuchtet.

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La Cathédrale Notre Dame

Jeder kennt diese in den Jahren von 1163 bis 1345 erbaute Kathedrale. Die Bilder vom dem Brand 2019 bei dem ein Großteil der Kirch zerstört wurde, gingen um die ganze Welt und tausende Menschen spendeten, um den Wiederaufbau zu finanzieren.

Außerdem sollte einem die Kirche aus Victor Hugos Roman „Der Glöckner von Notre Dame“ bekannt sein. Die Handlung spielt nämlich zu großen Teilen in Inneren der Notre Dame.

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Am besten erreicht man die Kathedrale mit der Métro wenn man bei der Station Cité aussteigt.

Le Louvre

Das wohl bekannteste Museum in ganz Paris ist das Louvre. Nicht nur wird hier da Vincis Mona Lisa ausgestellt, sondern das Gebäude ist auch der ehemalige Palast vieler Monarchen.

Es bildete zusammen mit dem Palais de Tuileries das ehemalige Stadtschloss der französischen Regenten.

Heute strömen jährlich Millionen Touristen hierher und bewundern die alte Architektur, kombiniert mit den modernen Glaspyramiden.

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Am nächsten sind die Stationen Louvre-Rivoli und Palais-Royal-Musée du Louvre.

L’Arc de Triomphe

Der Triumphbogen wurde 1806 anlässlich des Sieges Napoleons I. in der Schlacht von Austerlitz errichtet.

Heute beherbergt er das Grabmal des unbekannten Soldaten und ist jedes Jahr Schauplatz vieler Gedenkzeremonien, die Größte hiervon am 11.November zum Gedenken an den Deutsch-Französischen Waffenstillstand 1918.

Nahe an den Champs-Elysées gelegen und mit einer Aussichtsplattform auf dem Dach, ist der Arc de Triomphe eine wahrliche Touristenattraktion.

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Die nächste Métrostation ist Charles de Gaulle.

La Défense

La Défense ist das modernste Viertel in Paris. Es besteht fast ausschließlich aus Bürogebäuden und hier und da einem Einkaufszentrum, was bedeutet, dass hier kulturell nicht viel zu erwarten ist. Das Viertel punktet jedoch durch moderne Architektur, gepaart mit den buntesten und abstraktesten Kunstinstallationen.

Das Hauptaugenmerk liegt hier auf dem Betonbogen, welchem die Gegend ihren Namen verdankt. Man könnte ihn als eine modernere Version des Arc de Triomphe bezeichnen, jedoch ist la Défense größer und beherbergt mehrere mit Büros gefüllte Innenräume.

Mit der Métro fährt man am Besten bis zur Station la Défense.

Les jardins des Tuileries

Von diesen Gärten aus hat man direkten Blick auf den Arc de Triomphe und den Bogen La Défense. Symbolisch liegen diese Gärten also in der Mitte des Zeitsrahls von Paris. Dieser geht von der Vergangenheit, also dem Arc de Triomph, bis zur Gegenwart, dem Viertel La Défense.

Hier lässt es sich entspannt spazieren und man taucht in das Gefühl früherer Herrschaftlichkeit ein.

Nahe gelegen ist die gleichnamige Station Tuileries.

Les Galéries Lafayette

Les Galeries Lafayette ist ein Luxus-Einkaufszentrum mit einer wunderschönen Glaskuppel die für ein wahrlich einzigartiges Einaufserlebnis sorgt.

Auf der Dachterasse gibt es ein Restaurant von dem aus man einen perfekten Ausblic über die Stadt hat. Hier lässt sich ideal ein romantischen Abendessen egnießen, während man den Sonnenuntergang über den Dächern von Paris beobachtet.

Für alle Sparfüchse: der Eintritt zur Dachterasse ist kostenlos und es ist nicht verpflichtend etwas im Restaurant zu bestellen.

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Die Galeries Lafayette ist sehr gut von der Station Chaussée d’Antin La Fayette zu erreichen.

Place de la Concorde

Auf diesem Platz, der gleichzeitig ein riesiger, typisch französischer Kreisverkehr ist, gibt es viele verschiedene Statuen und eine große Fontäne. Es lohnt sich allerdings auch, einfach mal für eine Weile das verrückte Treiben zu beobachten und mal den Fahrstil der Franzosen kennenzulernen.

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Die nächste Métrostation ist Concorde

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